Was ist Flattr

Flattr ist ein Projekt, das von Peter Sunde und Linus Olsson gestartet wurde. Nutzer spenden einen monatlichen Betrag (derzeit mindestens 3 USD), der auf Websites und Plattformen aufgeteilt wird, die durch Flattrs Browser-Erweiterung „geflattrd“ wurden. In der ersten Version von Flattr war es nötig, dass Nutzer auf Websites auf einen Flattr-Button klicken, wenn ihnen der Inhalt gefällt.

Flattr ist ein digitales Bezahlsystem (man spricht auch von Social Micropayment). Hier können alle mitmachen, die Inhalte im freien Internet monetär unterstützten möchten. Der Name “Flattr” ist ein Wortspiel aus “Flatrate” (Pauschalgebühr) und dem englischen Verb “to flatter” (jemandem schmeicheln).

Wenn du dich bei Flattr registrierst, kannst du dort eine selbstgewählte Summe einzahlen, die du monatlich für Internet-Inhalte ausgeben willst. Danach kannst du auf jeder Webseite mit dem Flattr-„Spendenknopf“ entscheiden, ob du für diesen Inhalt bereit bist, zu bezahlen. Am Ende des Monats wird die Anzahl der Klicks zusammengezählt und deine monatliche Summe gleichmäßig auf alle geklickten Inhalte verteilt. Neuerdings hast du zusätzlich die Option, einen Betrag festzulegen, den du einem Content-Abieter im Netz direkt spenden willst.

Wie viel kostet ein Flattr-Klick?

Beim „Flattern“ wird nicht ein fester Betrag an den Seitenanbieter überwiesen, den der Nutzer für belohnenswert hielt. Was der Klick wert ist, wird erst am Ende des Monats abgerechnet. Die Summe ergibt sich aus dem monatlichen Nutzerbudget und der Anzahl der Klicks. Stehen also zwei Euro zur Verfügung und es wurde 50 Mal geflattert, fließen pro Klick vier Cent an den Medienanbieter, Blogbetreiber oder Autoren. Einer verdient daran auf jeden Fall: Beim Aufladen des Kontos zieht Flattr zehn Prozent Servicegebühr ab.

Tags:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert