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Wie bewerbe ich mich für eine Stelle?

Grundsätzlich gilt: Die Entscheidung für die Ausarbeitung liegt bei Ihnen. Die Bewerbung sollte repräsentativ für Sie sein, denn mit der Bewerbung möchten Sie Ihrem zukünftigen Arbeitgeber ein möglichst gutes Bild Ihrer Person und Ihrer Fähigkeiten vermitteln.

Treten Sie selbstbewusst auf und zeigen Sie was Sie können. Ein Bewerbungsverfahren ist nicht der richtige Rahmen für Tiefstapelei. Vermeiden Sie gleichzeitig unbedingt Übertreibungen. Ihr Arbeitgeber kommt schnell dahinter. Meistens vor Ende der Probezeit. Der Weg zum Erfolg führt über das Mittelmaß. Bleiben Sie Sie selbst.

Die Bewerbungsunterlagen

Die Bewerbungsunterlagen bestehen aus einem Anschreiben, einem Lebenslauf und eventuell einem Foto sowie Zeugniskopien und Kopien von Arbeitsproben.

Sofern Sie Ihre Bewerbung postalisch zustellen möchten sind Klemmmappen gut geeignet, die Unterlagen ordentlich (und kostengünstig) zusammen zu halten. Das Anschreiben wird lose auf die Mappe gelegt und so in den Umschlag verpackt. Eine telefonische Ankündigung der Bewerbung vorab, z.B. um den richtigen Ansprechpartner herauszufinden, schadet sicher nicht.

Viele Unternehmen bevorzugen mittlerweile eine elektronische Bewerbung. Mit einem sauberen und geordneten digitalen Dokument zeigen Sie vom ersten Eindruck an, dass Sie kompetent im Umgang mit einem PC sind. Diese Kompetenz wird heutzutage in den meisten Beschäftigungsverhältnissen stillschweigend vorausgesetzt. Stellen Sie Ihre Unterlagen als PDF-Dokumente zusammen. Verzichten Sie auf proprietäre Formate wie z.B. Microsoft Office Word-Dateien, falls ein Unternehmen keine Angaben zu den akzeptierten Datei-Formaten macht. Fragen Sie ggf. telefonisch nach.

Wenn Sie vier Wochen nach dem Versand Ihrer Bewerbung keine Reaktion seitens des Unternehmens haben, wird eine telefonische Nachfrage sicher eher positiv als negativ gewertet.

Der Lebenslauf

Die übliche Art ist ein chronologischer Lebenslauf in tabellarischer Form. Folgende Angaben sollten enthalten sein: 

  • Persönliche Daten (Name, Anschrift, Geburtsdatum und -ort)
  • Daten über die Schulausbildung (Jahreszahlen, Namen und Ort der Schulen, Abschlüsse)
  • Angaben über das Studium (Seit wann? Wo? Welche Fächer?) 
  • Praxiserfahrungen: Angaben von Jobs und Praktika (Wann? In welchen Unternehmen? Welche Abteilung bzw. Tätigkeiten?)
  • EDV-Kenntnisse: Liste der Programme. Wie gut schätzen Sie Ihre Kenntnisse ein?
    (z.B. Word 2010: gute Kenntnisse, HTML: Grundkenntnisse, PHP und MySQL: Eigene Projekte mit Beispiel).
  • Fremdsprachen (Sprache und Kenntnisstand, Muttersprache, Schulenglisch, Kenntnisse in Wort und Schrift, Auslandsaufenthalt)
  • Sonstige Aktivitäten: z.B. Ehrenämter und sonstige außeruniversitäre, außerschulische Aktivitäten in Stichworten auflisten.

Üblicherweise wird der Lebenslauf am Ende mit Ort, Datum und Unterschrift versehen. 

Das Anschreiben

Das Bewerbungsschreiben sollte etwa eine Seite umfassen und Folgendes enthalten:

  • Namen, Adresse, Telefonnummer, eventuell Fax-Nummer und E-Mail-Adresse
  • Name und Adresse (korrekte Anschrift) des Empfängers. Wer dies nicht schafft wird sicher nach Unten sortiert
  • Ort und Datum
  • Betreff (z.B. "Ausbildung in Ihrem Unternehmen")
  • Anrede (z.B. "Sehr geehrter Herr Brus,"). Wer sich hier vertut verspielt Bonuspunkte.
  • Bewerbungstext (Rechtschreibfehler werden nicht gerne gesehen)
  • Grußformel ("Mit freundlichen Grüßen")
  • Unterschrift
  • Hinweis auf Anlagen ("Anlagen")

Mit dem Bewerbungstext müssen Sie begründen, warum Sie genau der/die richtige Bewerber/Bewerberin oder Auszubildende sind. Für Auszubildende bedeutet das z.B.

  • In welcher Abteilung, in welchem Zeitraum soll die Ausbildung stattfinden?
  • Warum genau in diesem Bereich?
  • Was möchten Sie während der Ausbildung lernen?
  • Welche Vorkenntnisse bringen Sie mit, die für die Zeit Ihrer Ausbildung sinnvoll sind? Denken Sie dabei an die Kenntnisse aus dem Studium, bereits absolvierten Ausbildungen, Praktika oder Hobbys.

Das Bewerbungsfoto und die Anlagen

Ein Foto weckt Sympathie. Daher ist es empfehlenswert, wenn Sie Ihrer Bewerbung ein Bewerbungsfoto beilegen. Es sollte auf jeden Fall ein professionelles Foto sein und kein Automatenbild. Üblicherweise wird es oben rechts auf dem Lebenslauf angebracht.

Als Anlagen sollte das Abiturzeugnis, Bescheinigungen über die im Lebenslauf aufgeführten Kenntnisse und die Zeugnisse der bisherigen Jobs und Praktika nicht fehlen. Eventuell können noch Arbeitsproben dazu kommen, beispielsweise veröffentlichte Artikel, selbst gestaltete grafische Werke oder sonstige öffentlich nachvollziehbare Werke.

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